Rosenkohl Kimchi einfach selber machen

Einmachen, Fermentieren und Gemüse einlegen werden immer beliebter. Auch wir machen uns gerne unseren eigenen kleinen Vorratsschatz selber. Fermentierte Lebensmittel wie das koreanische Kimchi, stehen besonders im Winter auf unserer Liste ganz oben. Sie sind eine tolle Abwechslung, wenn wir mal wieder auf der Suche nach einem Kohl-Rezept sind.

Was ist Kimchi?

Kimchi wird in der Regel aus Chinakohl zubereitet und ist milchsauer vergoren. Typische Zutaten, die hinein kommen, sind Chili, Salz, Zucker, Knoblauch, Ingwer, Rettich und Fischsauce. Koreaner essen im Schnitt übrigens 100 Gramm Kimchi am Tag. 

Welche Gemüse für Kimchi?

Typischerweise wird Kimchi aus Chinakohl zubereitet. Es gibt aber auch Varianten aus Rettich, Gurke, Kürbis, Weißkohl oder Möhren. Wir wollten Rosenkohl gesund zubereiten und suchten eine Alternative zum normalen „Rosenkohl kochen“. Und so haben wir rohen Rosenkohl kurzerhand zu Kimchi fermentiert. Nach 2 Woche Wartezeit war er fertig und sehr lecker. Unsere Kinder mochten es übrigens nicht. Macht aber nichts. Vielleicht probieiren wir mal ein mildes Kimchi mit Möhren für die Kinder.

Rosenkohl-Kimchi Rezept
Für 2 Gläser à 300 ml

400 g Rosenkohl
20 g Salz
60 g Frühlingszwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 cm Ingwer
80 g Rettich
30 g  koreanisches Chilipulver
1 TL Zucker

Rosenkohl vorbereiten
Den Rosenkohl putzen, längs halbieren und mit dem Salz und 150 ml Wasser in eine Schüssel legen. 30 Minuten lang den Kohl immer mal wieder wenden, anschließend weitere 30 – 60 Minuten ziehen lassen. Dann in ein Sieb abgießen und den Kohl abspülen.

Kimchi-Paste zubereiten
Frühlingszwiebel waschen, putzen und fein hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Inger schälen und auf einer Reibe fein raspeln. Rettich schälen und ebenfalls auf einer Gemüsereibe grob raspeln. Alles zusammen mit Chilipulver und Zucker in einer Schüssel geben und gründlich verrühren. Nach Belieben mit Salz abschmecken.

Rosenkohl-Kimchi zubereiten
Den Rosenkohl zur Kimchi-Paste in die Schüssel geben und alles gründlich miteinander vermengen. Die Masse in ein großes oder zwei kleine sterilisierte Gläser abfüllen und mit einem Gewicht (wir haben ein Glasgewicht zum Fermentieren benutzt) beschweren, so dass die Masse nach unten gedrückt und von Flüssigkeit abgedeckt wird. Mit einem Deckel verschließen. Wir haben dazu einen Silikondeckel benutzt. Der schließt dicht ab, lässt die Fermentationsgase aber dennoch entweichen. Jetzt für 2 Wochen ab in den Kühlschrank – fertig.

Rosenkohl-Kimchi schmeckt gut zu Reis und Gemüse, passt in Asia-Suppen, Wraps und Bowls, auf Sandwiches oder zum Raclette.

 

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