Schwarzwurzel-Salat mit Couscous und Granatapfel

Schwarzwurzel-Salat

Zugegeben – der Spargel des Winters sieht nicht so anmutig und edel aus, wie das Königsgemüse des Frühlings. Zumindest nicht ungeschält. Es lohnt sich dennoch zuzugreifen finden wir.

Schwarzwurzeln wachsen, genau wie Spargel, unter der Erde und müssen ebenso vorsichtig einzeln aus dem Boden geholt werden. Nach dem Schälen (Handschuhe nicht vergessen, sonst hat man die nächsten 3 Tage fleckige Hände) kommen die weißen Stangen sofort in Zitronen- oder Essigwasser. Das schützt ihre Oberfläche vor dem Oxidieren, und sie bleiben schön weiß.

Schwarzwurzeln, auch bekannt als Spargel des Winters

 

Was tun mit Schwarzwurzel?

Schwarzwurzeln schmecken würzig-nussig und passen zu Vielerlei Gerichten. Ob als klassische Beilage, im Salat, als Suppe, im Risotto oder auch im indischen Curry – schmeckt alles super. Dazu bringt die Schwarzwurzel noch jede Menge Nährstoffe mit und ist zudem ballaststoffreich.

Unsere Schwarzwurzeln stammen von den Braumannswiesen (vor den Toren Frankfurts) und landeten in einem Couscous-Salat mit frischen Sprossen und Granatapfel. Das fand sogar Herr Junior toll, wir vermuten vor allem wegen seines momentanen Favoriten: Granatapfelkerne. Frau Junior fand immerhin Gefallen am Couscous – für jeden war was dabei.

Für 2-3 Portionen:

100 g Couscous
300 g Schwarzwurzel
200 g Rotkohl
200 g Rosenkohl
2 EL Bratöl
1/2 Granatapfel
1 Handvoll Rukola
100 g Ziegenhartkäse mit Kräutermantel
2-3 EL Erbsensprossen
3 EL Haselnussöl
2 EL Apfelessig
Salz, Pfeffer

Gib mir ein Couscous
Den Couscous mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten abgedeckt quellen lassen.

Etwas Schwarzarbeit
Die Schwarzwurzeln gründlich mit einer Bürste säubern, anschließend schälen (Handschuhe nicht vergessen) und schräg in mundgerechte Stücke schneiden. Sofort in einen Topf mit Zitronenwasser geben, damit sie sich nicht bräunlich verfärben. Anschließend das Zitronenwasser salzen und die Schwarzwurzeln darin 10 Minuten bissfest garen, anschließend abgießen.

Den Kohl rausputzen
Den Rotkohl waschen, auf dem Gemüsehobel in feine Streifen hobeln, mit 1/2 TL Salz in eine Schüssel geben und 2 Minuten kräftig kneten, dann ziehen lassen. Den Rosenkohl putzen und die Röschen je nach Größe halbieren oder vierteln. In einer Pfanne das Bratöl erhitzen und den Rosenkohl darin 5 Minuten scharf anbraten, anschließend salzen und pfeffern.

Tüdelü-Verzierung fertig machen
Den Granatapfel quer halbieren, entlang der weißen Zwischentrennwände von der Mitte nach Außen einschneiden. Jetzt kann man die Frucht auseinanderziehen und die Kerne herauslösen. Den Rukola und die Erbsensprossen nacheinander waschen und trocken schütteln. Den Käse in sehr feine Streifen schneiden. Aus Haselnussöl und Apfelessig ein Dressing anrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Auf den Tisch bitte
Den gequollenen Couscous mit einer Gabel auflockern, leicht salzen und auf einer großen Platte verteilen. Dann Rukola, Schwarzwurzel, Rosenkohl, Rotkohl, Granatapfel, Sprossen und Ziegenkäse darauf anrichten und mit dem Dressing beträufeln.

 

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Mhhhh, wir lieben Schwarzwurzeln auch. Bei uns gab es erst gerade ein Schwarzwurzelsüppchen.

    Antworten
    • Das klingt auch lecker. Ich hab’s gleich auf eurem Blog gesucht und mit dem Mandelmus klingt das ganz hervorragend. Besonders Frau Junior ist ein richtiger Suppenkasper, die wird die Suppe lieben!

      Antworten

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